Team X – Erfahrungsbericht | Mein erstes Mal im Escape Room

In unserem Artikel „Escape Room Köln – Die besten Escape Rooms in Köln“ hatten wir bereits grob angerissen was auf dich und deine Mitspieler in den jeweiligen Escape Games zukommt. In dem Erfahrungsbericht, bekommst du jedoch ein noch besseren und detailreicheren Eindruck und kannst abschätzen was dich und dein Team in dem jeweiligen Escape Room erwartet. Los gehts !

Erfahrungsbericht & Test Team X Das Magisch Archiv

Mein erstes Mal … ist wirklich nicht der Rede wert. Mein erstes Mal in einem Escape Room schon. Ich weiß natürlich dass es sie gibt, diese Räume. Dass es ihn gibt, diesen Trend. Er hat mich aber nie so gereizt, als dass ich selber mal gespielt hätte. Nun war es durch Spotguru so weit: Unser Chef Patrick hat mich gefragt, ob ich mitkomme zu Team X und Lust habe, einen Erfahrungsbericht über meinen Besuch zu schreiben. Klar wollte ich, denn ich glaube, aus meiner Perspektive ist ein solcher Bericht besonders interessant, eben weil ich Neuling bin und nicht mal genau wusste, was mich erwartet. Dass man als Gruppe irgendwelche Rätsel lösen muss, hatte ich schon mitgekriegt. Und genau davor hatte ich Bammel. Ich bin weder die hellste Kerze auf der Torte, noch besonders geschickt. Taktieren und logisches Denken liegen mir ungefähr so fern, wie der Nil in Afrika. Kurzum: Ich hatte Angst, mich zu blamieren. Noch dazu habe ich zwei Freunde von Patrick, nämlich Hannah und Felix, erst an diesem Abend kennengelernt. Entsprechend aufregend war es für mich – der erste Eindruck und dann gleich verscheißen? Bitte nicht. Meine Angst sollte sich zum Glück als unbegründet erweisen.

Die Vorgebirgsstraße 59 also. Ein ganz normales Wohnhaus. Wir werden reingebeten von Frank, einem schlacksigen Mann mit schönen dunklen Augen und einem symapthischen Lächeln. Im Inneren ist alles ganz anders, als erwartet. Frank führt uns in den Keller. Hier liegt ein Teppich wie ich in von meiner Oma kenne, ich hatte eher mit dunklem Estrich gerechnet. Ich hatte mir Escape Rooms immer super fancy vorgestellt. Dank Frank fühlt man sich aber gleich wohl und er erklärt einem auf richtig nette Art das Spiel. Mit einigen Witzen, ironischen Fragen und Momenten zum Schmunzeln. Wir bekommen unsere Aufgabe und jeder muss angeben, was er Frank schenkt, sollten wir unser Ziel nicht erfüllen können. Unser Handy, ein Lächeln, unsere Seele oder drei Jahre unseres Lebens. Daran dass ich mein Lächeln angeboten habe, zeigt sich wohl, wie optimistisch ich war, die Aufgabe zu lösen.

Wir werden in einen dunklen Raum geführt und müssen als erstes Licht machen, was sich als Herausforderung erweist. Zielsicher greife ich neben den Türrahmen. Aber es wäre natürlich viel zu einfach, wenn sich hier ein Lichtschalter befinden würde. Es ist tatsächlich tricky, die Kulisse zu erleuchten. Doch wir schaffen es. Sofort kommt die erste Aufgabe und hier wird’s auch direkt interessant. Drei Momente des Glücks dürfen wir auswählen, symbolisiert durch verschiedene kleine Gegenstände in einem Regal. Ich bin sofort für das Kondom, Sex verspricht schließlich – wie ich finde – Glückseligkeit. Patrick entdeckt einen Schwangerschaftstest und ich stelle das Glas mit dem Kondom zurück. Er hat natürlich Recht. Diese erste Aufgabe ist direkt so ganz anders, als ich mir das Spiel vorgestellt habe. Ich dachte wir müssten pausenlos komplizierte Rätsel lösen und mit Zahlenschlössern hantieren, vielleicht sogar unsere Allgemeinbildung unter Beweis stellen. Entsprechend positiv überrascht bin ich über das erste Spiel, das richtigen Inhalt hat. Die Frage, was Glück ist, ist ja durchaus spannend. Und auch interessant zu hören, wie die anderen die Frage nach dem Glück beantworten. So ist der Escape Room schon gleich zu Beginn viel philosophischer, als ich mir hätte träumen lassen.

Wenig später halte ich eine Schriftrolle in der Hand und lese vor. Als erstes, dass ich jetzt die Ritualmeisterin bin. Ach du Scheiße. Da meldet sich der innere Kritiker, die Angst, sich zu blamieren. Doch es kommt ganz anders: Ich darf den anderen Aufgaben vorlesen und muss selbst gar nichts machen. Auch diese Aufgaben sind weder kniffelig, noch haben sie etwas mit Zahlen zu tun. Ganz im Gegenteil. Wir haben richtig Spaß und es kommt zu einigen Lachern und auch leicht peinlichen Momenten. Der Dämon muss jedes mal zufrieden gestellt werden und es klappt ganz gut. Eine schöne Episode, die echt Spaß macht und durch die man sich gut kennenlernt.

Im Laufe des Spiels wird es dann doch ein paar Mal kniffelig und manchmal versagen wir auch. Magier Frank, den ich mir übrigens super auf einer Wiese beim engagierten Rollenspiel vorstellen kann, muss uns zwischendurch Tipps geben. Dafür haben wir ein kleines Gerät mitbekommen, über das wir kommunizieren können. Gut so, denn an einigen Stellen haben wir es echt nötig. Die Zeit rast und wir spielen ja sogar gegen sie, eine Stunde haben wir Zeit, um unsere Mission zu erfüllen. Eine Stunde, in der wir grübeln, schreien, uns erschrecken, lachen, uns kennenlernen, singen, wild gestikulieren und Angst bekommen. Es macht einfach Spaß. Am Ende können wir unsere Aufgabe sogar lösen … nachdem wir erst seeehr lange komplett auf dem Schlauch stehen. Juchu! Und dann bekommen wir sogar alle eine Urkunde und sind stolz wie Bolle, wie man auf dem Foto unschwer erkennen kann.

Ich könnte natürlich noch viel genauer auf die einzelnen Herausforderungen eingehen, doch dann würde ich euch die Überraschung nehmen. So viel sei gesagt: Es war richtig cool, hat mega Spaß gemacht und meine Erwartungen wurden übertoffen. Mein vorheriges Unbehagen war völlig unbegründet, was aber auch daran lag, dass Team X scheinbar Escape Rooms der etwas anderen Art anbietet – das wissen Patrick und Felix aus ihrer Erfahrung. Am selben Tag war wohl eine Gruppe 12-Jähriger da, der Raum ist also auch für Jüngere geeignet. Ich empfehle einen Besuch auf jeden Fall, selbst bei schönem Wetter kann man diese Stunde gut opfern und grämt sich hinter nicht – im Gegenteil. Es war eine tolle Erfahrung.

Du hast Lust bekommen selbst einmal in die magische und spannende Welt der Escape Games einzutauschen? Dann findest du hier den magischen Link:

Zaubere mich in „Das magische Archiv“ von Team X in Köln. Hex Hex..

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